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Jetzt!  am Gardasee 2016
Nachdem wir letztes Jahr erkennen mussten, dass die Bodensee-Einheitsklase WIRKLICH ein sehr hohes Niveau hat, waren wir froh, dass Christian Rau vom KYC wieder ein Trainingslager am Gardasee organisiert hat.
Da relativ früh klar war, dass wir hinfahren werden, hatte ich genug Zeit, „das Gerät“ vorzubereiten. Somit war der Hänger gut eingestellt, alle Maststützen fertig und auch die riesige italiennotwendige Warntafel konnte vernünftig befestigt werden.
Der neue Genacker von Nova-Sails und die Mastpersenning  waren auch rechtzeitig fertig.
Somit konnten wir (Mecki Greis, Yanik Greiner, Julien Balig, Moritz von Waldthausen und Klaus Koenig) am Ostermontag entspannt Richtung Riva del Garda aufbrechen.
Als wir dann gemeinsam mit einem Team aus Überlingen ankamen waren wir Neulinge erst mal von dem Club total begeistert.:
  
Bis zum Tag davor fand hier die größte Opti-Regatta der Welt statt (ca. 900 neunHUNDERT Optis plus Trainer und Eltern…)
Trotzdem waren alle sehr entspannt und hilfsbereit.
Wir entschlossen uns, erstmal nur alles vorzubereiten und das Schiff zusammen mit allen anderen Teams am Dienstag einzukranen.
Nachdem wir alles „kranstrategisch“ in Position gebracht hatten bezogen wir unsere Hotelzimmer und suchten unsere erste Pizzaria.
Den „Absacker“ gab es dann mit Christian und Karla Rau in der wunderschönen Altstadt von Riva.
Am Dienstag Morgen war dann Einkranen und Tunen angesagt. Hier konnten sich Mo und Mecki richtig austoben und wir lernten schon ne Menge dazu.

Bis zum Mittagessen waren fast alle 10 Schiffe eingetroffen und der offizielle Teil des Trainings konnte beginnen.
Christian stellte uns unseren Trainer Roman Koch vor . Roman (mehrfacher Soling – Weltmeister) schickte uns dann auch ohne viel Blabla gleich raus aufs Wasser.
Und dort ging es dann auch gleich zur Sache:
Mit Windspitzen von bis zu 28 kn zeigte sich bei jedem Team der aktuelle Trainingsstand.
Beruhigend war aber, zu sehen, dass selbst die erfahrenen Teams das Schiff mindestens einmal in die Sonne schießen ließen.
An dem Tag gingen mindesten 3 Verklicker zu Bruch…. Durch den Einschlag des Mastes auf dem Wasser……
Unserer war auch dabei.
Schnell wurde bei uns klar, dass wir ein Manöver-Problem haben. Bei so viel Wind dauerten viele Handgriffe einfach zu lange.
Die meisten Teams waren an dem Tag noch mit sich selbst beschäftigt, so dass nur wenige Starts gemeinsam trainiert werden konnten.
Und Abends gabs dann … Pizza und Vino della Casa.
Da es am Mittwoch morgen kein Wind hatte, verordnete uns Roman Riggtrim (alle sollten die gleichen Einstellungen haben) und Regelkunde.
Mittags ging es dann wieder aufs Wasser und wir begannen, vor allem an den Genacker-Manövern zu feilen.
Da wir so viele Schiffe waren, konnten wir unter sehr realistischen Bedingungen auch Starts und Kurzwettfahrten üben. Hierbei kam Roman immer wieder vorbei und gab Tipps zum Trimm oder zur Taktik.
Da wir am Vorabend länger unterwegs waren, ging es heute direkt nach Pizza und weniger Vino della Casa früher ins Bett.
 Der Donnerstag glich in etwa dem Mittwoch:
Morgens Regelkunde und Segelflicken, Mittags Segeln in unterschiedlichen Windbedingungen.
 Und Abends gab´s dann … Pizza und Vino della Casa.
Am Freitag morgen gingen wir direkt aufs Wasser, da es nach Nordwind aussah… Leider sah es nur danach aus…
Nach dem Mittagessen musste sich Moritz dann auf dem Heimweg machen. Glücklicherweise waren wir ja genug Leute um das Boot immer noch voll besetzen zu können auch wenn es seine dicken Oberarme und Sprüche fehlten:
Konstanter Wind um die 4-5 Windstärken führte dazu , dass wir gefühlt 384 Kurzwettfahrten mit 378787 Wenden und 8867 Genackermanövern durchführten.
Hier zeigten sich auf vielen Booten nun auch die konditionellen Grenzen. Blieb es bei uns bei (VIELEN) blauen Flecken und einem verbogenen Finger, gingen auf anderen Booten auch mehrmals Leute über Bord….
Und nach der Video-Analyse gab´s dann … Pizza und Vino della Casa.
Am Samstagvormittag lockte uns dann der Südwind aufs Wasser um uns nach einer Stunde eiskalt sitzen zu lassen. Gott sei Dank waren genug Schlauchboote da, um uns pünktlich zum Mittagessen in den Hafen zu schleppen.
Durch den verbogenen Finger von Klaus, hatte Christian Rau endlich auch die Gelegenheit zu segeln. Klaus schipperte stattdessen den Trainer mit dem Schlauchboot über den Gardasee.
Mittags ging es nochmal in gleicher Besetzung und besserem Wind raus. Mit kurzen Wettfahrten mit variabler Leetonne ging auch der Nachmittag sehr lehrreich vorüber.
Nach 5 Tagen intensivem Training beschloss das SVS-Team einstimmig am Sonntagmorgen nicht mehr auf Wind zu warten.
Damit war dann auch beschlossen, den Samstagabend mit Pizza, Vino della Casa und ein paar Pitcher Bier etwas später ausklingen zu lassen.
Sonntags machten wir uns dann gleich daran, das  Boot zusammen zu packen und fuhren gemütlich gegen Mittag nach Hause.
Die Fahrt verlief so reibungslos, dass wir die „JETZT!“ direkt am Abend wieder in Staad ins Wasser lassen konnten.
Ich hoffe, in dem Bericht kommt einigermaßen rüber, wie spaßig und lehrreich der Trip an den Gardasee war.
Zwischenzeitlich waren wir bereits 2 mal wieder  im Trichter unterwegs und es zeigt sich, dass viele Abläufe deutlich geschmeidiger von statten gehen.

Am 16.4 und 17.4 wird sich dann bei der ersten großen Regatta in Lindau rausstellen wie viel die anderen dazu gelernt haben….
 
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